Samstag, 23. Oktober 2021

Urbackup Server eMail-Versand

Ich möchte, dass mein Urbackup-Server mich per E-Mail, bei bestimmten Events, benachrichtigt. Schon bei der Einrichtung des SMTP-Servers, kommt es jedoch zur Fehlermeldung:

Senden der Test-E-Mail fehlgeschlagen. Fehler:
 Failure when receiving data from the peer(ec=56), response reading failed



Den Fehler hatte ich die ganze Zeit bei meiner Firewall vermutet, was aber nicht zutreffend war. Erst als ich mir die SMTP-Server Einstellungen von STRATO nochmal angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass es beim SMTP-Server zwei mögliche Ports (465 und 587) gibt.


Mit dem eingestellten Mailserverport 587 funktioniert der Email-Versand auf anhieb.


Email-Benachrichtigung über eine erfolgreiche Sicherung:





Donnerstag, 14. Oktober 2021

Urbackup-Server als Container (Podman) laufen lassen

Urbackup ist eine mächtige OpenSource Backuplösung. Windows-, Linux- und Mac-Clients lassen sich damit sichern. Dabei handelt es sich um Imagesicherungen (ganze Laufwerke) und/oder Filesicherungen.

Mehr Informationen gibt es auf der Website von Urbackup.

Die Installation des Urbackups-Servers ist unter Linux und Windows möglich. Die schnellste und einfachste Art ist aber sicherlich die Software in einem Container laufen zu lassen.

Die nachfolgend beschriebene Installation wurde unter Centos 8, RHEL8 und Rocky Linux 8 getestet.

Der Container kann mit nur einer Zeile gepullt und gestartet werden:

podman run -d \
                --name urbackup \
                --restart unless-stopped \
                -e PUID=1000 \
                -e PGID=100  \
                -e TZ=Europe/Berlin \
                -v /path/to/your/backup/folder:/backups \
                -v /path/to/your/database/folder:/var/urbackup \
                --network host \
                uroni/urbackup-server:latest

ACHTUNG: Ist SELinux aktiviert, wird der Container nicht starten, weil SELinux den Zugriff auf das lokale Filesystem nicht zulässt. Abhilfe schafft hier eine einfache Lösung, indem man bei den Volumes das Attribut :z mitgibt ->

-v /path/to/your/backup/folder:/backups:z

-v /path/to/your/database/folder:/var/urbackup:z

Hier muss zwischen z (public) und Z (private) unterschieden werden. Das kleine z ermöglich den Zugriff von allen laufenden Containern zu diesem Pfad, das große Z nur von dem Container, mit welchem diese Option auch gestartet worden ist. 


Unter der IP-Adresse-des-Hosts:55414 kann der Backup-Server dann administriert werden


Sollte das nicht funktionieren, müssen evtl. noch die Ports auf der Firewall geöffnet werden:

Server: Ports 55413-55415/tcp, 35623/udp, 35623/tcp
Client: Ports 35621/tcp, 35623/tcp und 35622/udp



Installieren der VirtualBox Gast Tools unter Linux

Ist die Installation einer Linux-VM unter VirtualBox geglückt, sollte man die Gasterweiterung installieren. Neben einer besseren Performance des Systems, werden durch diese Treiber z.B. die automatische Anpassung der Fenstergröße, im grafischen Modus, ermöglicht.


1. System Update

sudo dnf update

2. Extra Packages for Enterprise Linux Repo aufnehmen

sudo dnf install epel-release

3. Pakete installieren

sudo dnf install gcc make perl kernel-devel kernel-headers bzip2 dkms

4. VirtualBox Guest Installation CD bereit stellen


5. Virtuelle CD mounten

sudo mount /dev/sr0 /mnt

6. Installation der Gast-Tools starten

sudo /mnt/VBoxLinuxAdditions.run --nox11

7. System neu starten

sudo systemctl reboot


Proxmox Memory Problem mit WIN2012 und SQL Server

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