Urbackup ist eine mächtige OpenSource Backuplösung. Windows-, Linux- und Mac-Clients lassen sich damit sichern. Dabei handelt es sich um Imagesicherungen (ganze Laufwerke) und/oder Filesicherungen.
Mehr Informationen gibt es auf der Website von Urbackup.
Die Installation des Urbackups-Servers ist unter Linux und Windows möglich. Die schnellste und einfachste Art ist aber sicherlich die Software in einem Container laufen zu lassen.
Die nachfolgend beschriebene Installation wurde unter Centos 8, RHEL8 und Rocky Linux 8 getestet.
Der Container kann mit nur einer Zeile gepullt und gestartet werden:
podman run -d \
--name urbackup \
--restart unless-stopped \
-e PUID=1000 \
-e PGID=100 \
-e TZ=Europe/Berlin \
-v /path/to/your/backup/folder:/backups \
-v /path/to/your/database/folder:/var/urbackup \
--network host \
uroni/urbackup-server:latestACHTUNG: Ist SELinux aktiviert, wird der Container nicht starten, weil SELinux den Zugriff auf das lokale Filesystem nicht zulässt. Abhilfe schafft hier eine einfache Lösung, indem man bei den Volumes das Attribut :z mitgibt ->
-v /path/to/your/backup/folder:/backups:z
-v /path/to/your/database/folder:/var/urbackup:z
Hier muss zwischen z (public) und Z (private) unterschieden werden. Das kleine z ermöglich den Zugriff von allen laufenden Containern zu diesem Pfad, das große Z nur von dem Container, mit welchem diese Option auch gestartet worden ist.
Unter der IP-Adresse-des-Hosts:55414 kann der Backup-Server dann administriert werden
Server: Ports 55413-55415/tcp, 35623/udp, 35623/tcp
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